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    Wie organisiere ich eine Fotoausstellung?

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        Wie organisiere ich eine Fotoausstellung?

        Die Fotografie als Kunstform boomt. Nie zuvor wurden so viele Objekte am Kunstmarkt gehandelt, nie zuvor wurden so hohe Preise erzielt. Denn die Fotografie hat in den letzten Jahren endgültig das Interesse professioneller Sammler geweckt. Doch auch eine immer größer werdende Szene von Hobbysammlern begeistert sich für die moderne Fotografie.

        Wenn Sie als Fotograf eine eigene Fotoausstellung organisieren wollen, haben Sie heute die Möglichkeit, sich einem interessierten Publikum zu präsentieren.

        Wer von Beginn an systematisch vorgeht und Fehler vermeidet, hat gute Chancen, Kunstliebhaber zu begeistern und seine Werke zu verkaufen. Verwenden Sie diese Tipps und Tricks um Fotografien auszustellen und steigen Sie in den faszinierenden Kunstmarkt der modernen Fotografie ein.

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        1. Das Konzept: Fotoausstellung organisieren – so geht’s!

        In der Regel beginnt die Idee, eine Fotoausstellung zu realisieren, damit, dass Sie Ihre tollen Fotografien einem breiteren Publikum präsentieren wollen. Sie möchten sehen, ob das, was Sie mit den Bildern ausdrücken wollen, auch beim Betrachter ankommt. Und Sie wünschen sich, hilfreiches Feedback zu Ihrer Arbeit zu erhalten, um sich als Künstler weiterzuentwickeln. Um eine Ausstellung erfolgreich durchzuführen, sind eine Menge Einzelheiten zu bedenken. Zu Beginn sind einige grundsätzliche Entscheidungen zu treffen. Danach können Sie zielgerichtet konzipieren und Ihre Ausstellung Schritt für Schritt zum Erfolg führen.

        Welche Ziele wollen Sie mit der Ausstellung erreichen?

        • Als Künstler bekannter werden
        • Fotografien erstmalig öffentlich zeigen
        • Meinungen und Feedback zu Ihrer Arbeit einholen
        • Geld verdienen durch den Verkauf Ihrer Werke
        • Austausch mit Künstlerkollegen
        • Öffentliche Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema lenken

        Je nach Zielsetzung eignen sich verschiedene Ausstellungsformate und Herangehensweisen. Es gilt sich zu entscheiden zwischen

        • Einzelausstellung
        • Gruppenausstellung
        • Teilnahme an einer thematischen Ausstellung
        • Teilnahme an einem Wettbewerb
        • Ausstellung in öffentlich zugänglichen Räumen (Kultureinrichtungen, Behörden, Banken, Kurkliniken, Arztpraxen etc.)

        Gerade wenn Sie erstmalig Fotografien ausstellen, ist es natürlich leichter, dies gemeinsam mit anderen, idealerweise erfahrenen Fotografen zu tun. Unterschätzen Sie jedoch nicht den Abstimmungsaufwand und planen Sie genügend Zeit für die Koordination mit den Kollegen ein. Dennoch ist die gemeinsame Durchführung einer Fotoausstellung empfehlenswert, da jeder der Beteiligten Kontakte und Ressourcen mitbringt und sowohl Arbeit als auch Kosten aufgeteilt werden können. Sehr wichtig ist der Faktor, sich austauschen zu können und sich gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren.

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        2. Welchen Zielgruppen sollten Sie die Fotos präsentieren?

        Je nach Zielsetzung Ihrer Fotoausstellung definieren Sie Ihre Zielgruppe. Eine gute Kenntnis der Zielgruppe hilft, das Marketing und die Rahmenbedingungen der Ausstellung bestens auf die Bedürfnisse der gewünschten Besucher anzupassen.

        Nur wenn Sie sich über die Zielgruppen für Ihre Fotoausstellung im Klaren sind, können Sie diese gezielt ansprechen. Wenn Sie planen, jeden für Ihre Veranstaltung zu begeistern, werden Sie am Ende mit Ihrer Kommunikation keinen erreichen, weil sich niemand speziell angesprochen fühlt. Schauen Sie sich folgende Zielgruppen unbedingt genauer an:

        TOP 5 ZIELGRUPPEN

        1. Kunstsammler: Sie haben den Anspruch, ein selbst gewähltes Sammelgebiet zu komplettieren. Gewinnen Sie Kunstsammler für sich, ist das in der Regel der Beginn einer dauerhaften Geschäftsbeziehung.
        2. Kunstspekulant: Fotografie ist momentan ein begehrtes Thema für Kunstspekulation. Immer mehr Hobbyspekulanten und Institutionen kaufen limitierte Auflagen oder Werke neuer, unbekannter Künstler, um von der Wertsteigerung zu profitieren.
        3. Lokale Honoratioren: In jeder Stadt gibt es lokale Prominenz. Laden Sie diese persönlich auf Ihre Vernissage ein. Sie verleiht ihr Glanz und zieht weitere Besucher an.
        4. Presse: Die lokale Presse ist ein wichtiger Verbündeter für die Kommunikation rund um Ihre Veranstaltung. Unterstützen Sie sie, so gut sie können. Der Vorteil ist allerdings wechselseitig. Auch die Presse braucht interessante Geschichten und Veranstaltungstipps.
        5. Freunde und Bekannte: Beziehen Sie frühzeitig Freunde und Bekannte in die Planung Ihrer Fotoausstellung ein. Sie werden Sie unterstützen und Ihnen ihr Netzwerk öffnen.

        Weitere Zielgruppen können sein:
        Andere Künstler und Kunstkritiker, Galeristen, politische Entscheidungsträger, Mitarbeiter und Besucher kultureller Einrichtungen,Sponsoren, Vertreter von Bildungseinrichtungen und Hochschulen, Kunstinteressierte und viele mehr…

        3. Location auswählen - Wo kann ich meine Bilder ausstellen?

        Die Location hat einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg Ihrer Fotoausstellung. Gelingt es Ihnen, Ihre Zielgruppe in den Ausstellungsraum zu bewegen? Repräsentiert der Ort Ihren Anspruch? Sind praktische Voraussetzungen gegeben, wie:

        • Ausreichend Ausstellungsfläche
        • Gute Lichtverhältnisse
        • Zeitliche Verfügbarkeit der Räume
        • Vorhandene Infrastruktur: Toiletten, Catering
        • Gute Erreichbarkeit, Parkplätze
        • Finanzierbarkeit

        Eine Möglichkeit ist auch, die Werke in eigenen Räumen auszustellen. Hier sollten Sie ihr Studio möglichst aus der Perspektive Außenstehender betrachten, und die Gelegenheit für ein gründliches Aufräumen und Ordnen oder vielleicht sogar für eine Renovierung nutzen. Nachdem Sie sich von Überflüssigem befreit haben, streichen Sie Ihr neues, schlichtes Studio in freundlichen hellen Farben. Wenn ein exotisches Möbelstück mit Geschichte und Patina den Wechsel in die Studio-Moderne überlebt, ist das ein willkommener Akzent.

        Wenn Sie Ihre Fotoausstellung in einer professionellen Location, wie beispielsweise einer Kultureinrichtung, einem Museum oder einer Galerie durchführen, kann dies eine Menge an Organisationsaufwand sparen. Dort ist in der Regel die geeignete Infrastruktur und langjährige Erfahrung bereits vorhanden.

        Auch Räume in öffentlichen Einrichtungen, Arztpraxen, Banken oder Restaurants können Sie als Ausstellungsraum in Betracht ziehen. Hier erreichen Sie ein breites Publikum und die Kosten halten sich im Rahmen.

        Locations für eine Fotoausstellung

        4. Termin und Dauer - Der richtige Zeitpunkt zum Fotos ausstellen

        Auf die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für Ihre Fotoausstellung gibt es keine allgemeingültige Antwort. Während die einen vor den Sommermonaten mit der Urlaubsabwesenheit warnen, argumentieren andere antizyklisch: Gerade weil im Hochsommer viel weniger Vernissagen veranstaltet werden, könnte man mehr Aufmerksamkeit für die eigene Fotoausstellung gewinnen.

        Neben vielen Argumenten für und wider eines bestimmten Zeitfensters gibt es allerdings auch belastbare Fakten: Im vierten Quartal ist traditionell mehr Geld für besondere Anschaffungen vorhanden. Mit dem Weihnachtsgeld, dem 13. oder 14. Monatsgehalt oder Bonuszahlungen stehen vielen Gutverdienern zusätzliche Mittel zur Verfügung. So leistet man sich auch hochpreisige Anschaffungen, denen man im Jahreslauf kritischer gegenübersteht. Auch bei Unternehmen und öffentlichen Institutionen stellt sich zu dieser Jahreszeit ein Sondereffekt ein: Sie geben noch einmal Geld aus, bevor das Jahr endet.

        Verbinden Sie Ihre Fotoausstellung mit einem anderen Ereignis

         

        Eine weitere Empfehlung für den richtigen Zeitpunkt Ihrer Fotoausstellung ist die Verknüpfung mit einem bereits bestehenden Anlass. Schließen Sie sich inhaltlich an große Veranstaltungen an und profitieren Sie in mehrerlei Hinsicht:

        • Sie werden durch die thematische Verknüpfung zusätzliche Aufmerksamkeit für Ihre Arbeiten gewinnen.
        • Sie erhalten Zugang zu Ausstellungsräumen, die Ihnen sonst eventuell verschlossen bleiben.
        • Ihre Ausstellung wird Bestandteil einer professionell organisierten Gesamtvermarktung, was Ihnen zusätzliche Kontakte einbringt.
        • Sie haben die Chance, über die Themenbindung Fördergelder zu erhalten, die in diesem Zusammenhang gewährt werden.

        4 Termine, die Sie für Ihre Ausstellung unbedingt vermeiden sollten:

        1. Sportliche Großereignisse: zum Beispiel Fußball Europa- und Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele
        2. Lange Wochenenden und Schulferien: diese nutzt Ihre Zielgruppe für Reisen und Ausflüge
        3. Gesellschaftliche Großereignisse: beispielsweise Wahltage, regionale Feste, Karneval oder Stadtjubiläen
        4. Die großen kirchlichen Feste: Weihnachten, Ostern, Pfingsten

        Diese Termine lassen sich lange vorab in Veranstaltungskalendern recherchieren. So lässt sich ein unglückliches Zusammenfallen mit Ihrer Ausstellung vermeiden.

        Um auch den Zeitpunkt für den möglichen Ausstellungsbeginn noch erwähnt zu haben: Die üblichen Termine für eine Vernissage sind am Freitagabend zwischen 19:00 und 21:00 Uhr, samstags zwischen 15:00 und 19:00 Uhr und Sonntagvormittag um 11:00 Uhr.

        Wie lange sollte ich die Fotos ausstellen?

        Wenn Sie eine Foto-Ausstellung planen kann diese ganz unterschiedlich konzipiert sein. Die Veranstaltung kann nur einen Abend oder aber auch über einen längeren Zeitraum andauern. Entscheiden Sie sich für eine längere Ausstellungsdauer, sollten Sie durch Zusatzveranstaltungen das Interesse an Ihrer Fotoausstellung regelmäßig stimulieren.

        Fotoausstellung organisieren mit Zeitplan

        Der abgebildete Zeitplan ist nur eine Möglichkeit, Ihre Ausstellung zu planen. Grundsätzlich kann die Dauer zwischen einem Abend und einem Jahr variieren.

        Fotoausstellung mit einer anderen Veranstaltung verbinden (z.B. Stadtfest, Jubiläum, Kulturtage). So können Sie diese nicht nur leichter kommunizieren, eventuell erhalten Sie sogar noch Fördermittel.

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        5. Fördermittel und Sponsorengelder für die eigene Fotoausstellung

        Die öffentliche Kunstförderung verfügt über zahlreiche Instrumente, um Ihre Ausstellung zu fördern. Entscheidend ist, dass Sie die richtigen Stellen ansprechen und Fristen einhalten. Es gibt auf jeder Verwaltungsebene Institutionen, die Fördermittel zum Abruf bereit halten. Sie treten also nicht als Bittsteller auf, sondern rufen vorgesehene Fördermittel ab.

        Hier können Sie Ihre Fördermittel beantragen:

        Europäische Union: Kulturetat Cultural Contact Point Germany / Bonn

        Bundesrepublik Deutschland: Kulturstiftung des Bundes in Halle

        Bundesland: je nach Bundesland unterschiedlich: Kulturverwaltung, Kultusministerium

        Kreis: Kulturausschüsse

        Stadt/Gemeinde: Politische Entscheider oder Kulturreferat

        Starten Sie bei der Beantragung von Fördermitteln auf kommunaler Ebene.

        Ihr Vorteil: Fördermittel zu beantragen ist kein Hexenwerk. Fördermitteldatenbanken gewähren einen Überblick. Viele Institutionen stellen Anträge online zur Verfügung. Beachten Sie jedoch, dass für die Zuständigkeit das Subsidiaritätsprinzip gilt. Das bedeutet, dass eine übergeordnete Institution nur fördern darf, wenn eine untergeordnete Stelle nicht zuständig ist. Beginnen Sie mit der Fördermittelbeantragung also immer auf Stadt- oder Gemeindeebene.

        Fördergelder von Stiftungen

        Stiftungen werden als potenzielle Förderer gerne übersehen. Sie sind sozusagen ein Geheimtipp. In Deutschland gibt es über 750 Stiftungen mit dem Auftrag, Kunst zu fördern, die jährlich teilweise dutzende Projekte unterstützen. Planen Sie den Fördermittelantrag rechtzeitig ein, da die Bearbeitungszeit selten unter 3 Monaten dauert.

        Anzahl der Stiftungen, die Förderanträge annehmen
        Baden-Württemberg88Niedersachsen89
        Bayern94Nordrhein-Westfalen166
        Berlin36Rheinland-Pfalz36
        Brandenburg16Saarland5
        Bremen6Sachsen26
        Hamburg33Sachsen-Anhalt14
        Hessen109Schleswig-Holstein39
        Mecklenburg-Vorpommern11Thüringen15

        Fördergelder sind ein wichtiges Instrument für die Finanzierung von Fotoausstellungen. Bedenken Sie, dass die Antragsverfahren beträchtliche Vorlaufzeiten benötigen können und der Ausgang des Verfahrens bis zum endgültigen Bescheid ungewiss ist.

        Wenn Sie die Möglichkeit haben, mit Sponsoren zu arbeiten, kann das – je nach Projektvorhaben – eine empfehlenswerte Alternative sein.

        Nutzen Sie unseren Kalkulator um die Ausstellungskosten zu berechnen

        So finden Sie einen Sponsor für Ihre Fotoausstellung

        Kunst-Sponsoring hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Besonders Unternehmen wie Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister und Energieversorger präsentieren sich gerne im Umfeld von Ausstellungen, um von dem kreativen Glanz zu profitieren, sich als kulturell engagiert darzustellen und letztlich wohlhabende Kunden zu erreichen. Fragen Sie bei entsprechenden Unternehmen nach und geben Sie Ihnen die Chance, sich bei Ihnen zu engagieren.

        6. Fotoausstellung vermarkten und Pressearbeit

        Die Vermarktung von Ausstellungen und Vernissagen verändert sich. Während klassische Medien an Einfluss verlieren, nimmt das Online Marketing und dort vor allem die Nutzung sozialer Netzwerke an Bedeutung zu. Das hat den erfreulichen Vorteil, dass die Kommunikation preiswerter wird, denn viele Aufgaben können in Eigenleistung erbracht werden, wenn Sie über ein Mindestmaß an Erfahrung verfügen.

        6 Ansätze um Ihre Fotoausstellung erfolgreich zu vermarkten:

        1. Pressearbeit: Die Presse kann ein wichtiger Partner sein, um auf Ihre Fotoausstellung aufmerksam zu machen. Knüpfen Sie Ihre Kontakte bereits frühzeitig.
        2. Social Media (Facebook, LinkedIn, Künstlerportale, Fotografie-Gruppen): Ihre Wunderwaffe, um die richtige Zielgruppe für Ihre Fotoausstellung zu begeistern. Knüpfen Sie Kontakte zu Kunstinteressierten und profitieren Sie von der Tatsache, dass Menschen sich in sozial gleichgestellten Gruppen organisieren. Die Freunde dieser kunstinteressierten Menschen begeistern sich sehr wahrscheinlich ebenfalls für Kunst. Erstellen Sie eine oder mehrere Veranstaltungen und bitten Sie Bekannte, diese zu teilen. Nutzen Sie überall den gleichen virtuellen Flyer, um die Wiedererkennung zu fördern.
        3. Veranstaltungskalender: Jede Gemeinde, jede regionale Publikation führt einen Veranstaltungskalender. Sorgen Sie dafür, dass diese von Ihnen erfahren und dass Ihre Veranstaltung so ansprechend wie möglich eingetragen wird.
        4. Einladungskarten: Laden Sie besondere Gäste mit einer persönlichen Einladungskarte ein. Ihre handschriftliche Einladung fällt aus der Masse der Postwurfsendungen auf jeden Fall heraus.
        5. Plakatwerbung: Jeder kennt die Plakate im öffentlichen Raum, die Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen ankündigen. Achten Sie bei der Platzierung darauf, wo Ihre Zielgruppe verkehrt, und platzieren Sie Ihre Plakate bevorzugt dort.
        6. Postkartenwerbung: Wenn Sie einen Verteiler Ihrer Zielgruppe haben, schreiben Sie diese an. Bei größeren Mengen bietet die Post günstige Tarife an.
        7. Werben Sie schon vorab direkt am Ausstellungsort. Banner, Plakate und Flyer kündigen Ihre Ausstellung direkt am Ort des Geschehens an.

        Unsere Empfehlung: Informieren Sie die Presse unbedingt rechtzeitig von Ihrer Ausstellung. Wenn Ihre Zielmedien über die Veranstaltung berichten sollen, benötigen diese eine Pressemappe mit allen wichtigen Informationen. Diese erleichtert eine koordinierte professionelle Pressearbeit und kann ganz erheblich zum Erfolg Ihrer Ausstellung beitragen.

        Eine Pressemappe enthält mindestens

        • Lebenslauf des Forografen/Künstlers
        • Ausstellungsankündigung mit Termin
        • Interviewangebot mit Künstler
        • Professionelle Fotos
        • Einladung zur Veranstaltung

        7. Die Produktion der Fotoausstellung planen

        Anhand der verfügbaren Ausstellungsfläche und der Lichtverhältnisse wählen Sie die Werke aus, die Sie präsentieren möchten. Fotografie als Kunst wird heute nicht mehr in Form einer einfachen Ausbelichtung verkauft. Heute ist das Trägermaterial mit dem Bild zum Gesamtkunstwerk verschmolzen und die Wahl der Produktionsart entscheidet darüber, wie Besucher ihre Werke sehen.

        Fotografie wird heute fast ausschließlich als Gesamtkunstwerk aus Foto und Bildträger verkauft.

        Im Foto Fachlabor XXLPIX werden Kunden, die eine Fotoausstellung planen, deshalb kostenlos und umfangreich beraten. Das beginnt mit kostenlosen Plänen für die Organisation der Ausstellung und führt zu einer intensiven Produktionsbegleitung um die am besten geeigneten Fotoprodukte, wie beispielsweise Alu-Dibond, Leinwand, Premium Composite oder Fotos auf Glas auszuwählen. Auch die rechtzeitige Lieferung und die Auswahl der Hängung wird beratend aus dem Berliner Foto Profilabor begleitet.

        Folgende Bildträger stehen für Ihre Fotografien zur Auswahl

        Leinwand ist bereits seit Jahren ein begehrter Bildträger für Fotoausstellungen. Durch die Tiefe des Keilrahmens verleiht ein Foto auf Leinwand dem Bild eine weitere, dritte Dimension. So wird die Fotografie zum dreidimensionalen Kunstobjekt.

        Alu-Dibond ist ein hervorragendes, formstabiles Material, das eine kühle, rationelle Ästhetik mitbringt und das Kunstobjekt auf die bildhafte Darstellung fokussiert. Sehr beliebt ist Alu-Dibond bei technischen, architektonischen oder illustrativen Bildmotiven.

        Acrylglas Die Bildverarbeitung hinter Acrylglas ist die derzeit angesagteste Variante, um Fotografie zu reproduzieren. Durch die hochglänzende, spiegelnde Oberfläche wird das Kunstobjekt in der Ausstellung als hochwertig, elegant und modern assoziiert.

        Verbundprodukte Die neueste Entwicklung, künstlerische Fotografie hochwertig zu produzieren, ist das Verbundprodukt. Besonders die Kombination, bei der auf Alu-Dibond als Bildträger eine Foto-Ausbelichtung kaschiert und das Ganze mit einer Acrylglasplatte abgeschlossen wird, ist sehr populär. Im Spitzensegment der Fotografie-Weltstars werden Produkte exakt auf diese Weise hergestellt.

        Verbundprodukte sind aufgrund Ihrer Hochwertigkeit bei Sammlern und Spekulanten am begehrtesten. Leider ist die Herstellung entsprechend kostspielig.

        Welches Produkt passt zu Ihrer Fotoausstellung?

        Die Reproduktionsarten unterscheiden sich im Preis weniger deutlich, als man vermuten mag. So beträgt der Preisunterschied zwischen dem Leinwanddruck und der Reproduktion auf Acrylglas ca. 20 %. Entscheidend ist, dass Sie Ihrem Projekt und dem realisierenden Foto Fachlabor genügend Vorlaufzeit geben. Wollen Sie Ihre Kunstwerke an Sammler und Kunstspekulanten verkaufen, sollten Sie auf jeden Fall professionelle Qualität im Fachlabor produzieren lassen. Prinzipiell müssen Sie entscheiden, welcher Bildträger am besten zu Ihnen und Ihren Werken passt

        Kostenloses Produktionsangebot anfordern

        8. Praxistipp: Die eigene Fotoausstellung vorbereiten

        Sind die Werke produziert, geht es daran, die Ausstellungsräume und die Vernissage vorzubereiten. Planen Sie ausreichend Zeit vor der Eröffnung ein und hängen Sie die Bilder bereits einige Tage vorher auf, um Puffer für Änderungen zu schaffen. Manchmal erweist sich die Reihenfolge der Bilder nicht als optimal, eventuell gibt es beim Aufhängen Schwierigkeiten. Überprüfen sie die Beschriftung der Bilder und platzieren Sie Informationen zum Künstler an prominenter Stelle.

        Planung ist alles. Besonders, wenn Sie Ihre erste Ausstellung konzipieren, können Sie sich leicht in der Komplexität der Aufgaben verlieren. Wichtig: Sie sollten koordiniert vorgehen. Nutzen Sie unseren Ausstellungsplaner als Guide und führen Sie Ihre Ausstellung mit Hilfe detaillierter Zeitpläne und Checklisten zum Erfolg.

        Fallstudien zum Thema Fotoausstellung

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        160 Jahre Fotografie

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        Projektplan

        Fotoausstellung organisieren

        Projektplan für eine Fotoausstellung

        Ratgeber

        Limited Edition Fotografie

        Checkliste für limitierte Edition in der Fotografie

        Fallstudie

        CONCRETE ABSTRACT

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